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Registrierkassenpflicht und Belegerteilungsverpflichtung

Ab dem 1.1.2016 gelten für Unternehmen neue steuerrechtliche Bestimmungen.

 

Registrierkassenpflicht

Unternehmen haben zur Einzelerfassung der Barumsätze zwingend ein elektronisches Aufzeichnungssystem (Registrierkasse) zu verwenden, wenn

  • der Jahresumsatz je Betrieb € 15.000,-- und
  • die Barumsätze dieses Betriebes € 7.500,-- im Jahr überschreiten.

 

Belegerteilungsverpflichtung 

Für jedes Unternehmen besteht ab 1.1.2016 die Verpflichtung, bei Barzahlungen einen Beleg zu erstellen und dem Käufer auszuhändigen. Dieser muss den Beleg entgegennehmen und bis außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten für Zwecke der Kontrolle durch die Finanzverwaltung mitnehmen.

 

Wichtiger Hinweis: Darüber hinaus müssen die Registrierkassen ab dem 1.1.2017 auch über eine spezielle technische Sicherheitseinrichtung verfügen, die die Unveränderbarkeit der Aufzeichnungen sicherstellt.

Quelle:wko.at

 

Weitere Informationen über verschiedene Fragen zur Registrierkassenpflicht ab 2016:

https://www.wko.at/Content.Node/Service/Steuern/Weitere-Steuern-und-Abgaben/Verfahren---Pflichten-im-oesterr--Steuerrecht/Registrierkassenpflicht---FAQ.html


Am 18.10.2015 wurde von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner in der Pressestunde Straffreiheit bis Juni 2016 angekündigt, wenn bis dahin noch keine Registrierkassa angeschafft wurde.

http://kurier.at/politik/inland/registrierkassen-pflicht-schelling-gewaehrt-wirten-gnadenfrist/159.198.824